Wie die Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf Al-Mayadeen berichtete, enthüllten die Medien des zionistischen Regimes, dass der Krieg gegen Iran die Waagschale zu Ungunsten des Premierministers des zionistischen Regimes und der Likud-Partei verändert hat.
Die israelischen Medien berichteten, dass die erste Umfrage nach dem Waffenstillstand mit Iran einen Rückgang der Unterstützung für die Likud-Partei und das Netanjahu-Lager und einen Anstieg der Unterstützung für die Partei von Gadi Eisenkott zeigt.
Inzwischen hatte das Fernsehnetzwerk 12 des zionistischen Regimes am Vortag angekündigt, dass Benjamin Netanjahu, der Premierminister des zionistischen Regimes, der unter dem Vorwand des Kriegs gegen Iran eine Zeitlang der Teilnahme an Gerichtsverhandlungen des zionistischen Regimes zur Untersuchung seiner finanziellen und wirtschaftlichen Korruption entflohen war, ab dem nächsten Sonntag erneut im Gerichtssaal erscheinen wird.
Viele Experten sind der Meinung, dass Netanjahus Kriegstreiberei in den letzten Jahren darauf abzielt, sich einem Gerichtsverfahren zu entziehen, da Experten für interne Angelegenheiten des zionistischen Regimes das Ende seiner Amtszeit in den besetzten Gebieten mit seiner Inhaftierung aufgrund dieser Korruption gleichsetzen.
Das Verfahren, das sich auf Korruptionsvorwürfe bezieht, war nach Beginn des Krieges gegen Iran und der Verhängung von Notstandsbeschränkungen durch das Kommando der inneren Front des zionistischen Regimes ausgesetzt worden. Die Gerichtsverhandlungen sollen am Zentralgericht von Tel Aviv stattfinden.
Netanjahu steht in drei sogenannten Fällen - „1000", „2000" und „4000" - wegen Bestechung, Korruption und Missbrauch des öffentlichen Vertrauens vor Gericht. Der Fall 1000 betrifft den Erhalt teurer Geschenke von Geschäftsleuten im Austausch für die Gewährung verschiedener Vorteile an sie. Der Fall 2000 bezieht sich auf Verhandlungen mit dem Herausgeber der Zeitung Yedioth Ahronoth, um eine positive Medienberichterstattung über die Aktivitäten und Leistungen des Premierministers zu erhalten. Der Fall 4000 betrifft die Gewährung von Einrichtungen an Schaul Elovich, den ehemaligen Eigentümer der Nachrichtenwebsite Walla und einen Manager der Firma „Bezeq", im Austausch für Medienberichterstattung zu seinen Gunsten.
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